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Dimension3 Magazin 2012

14 dimension3, Stuckaturen/Trockenbau/Akustikdecken MIT FANTASIE UNGEWOHNTE LÖSUNGEN FINDEN. Bonardi Gipsergeschäft GmbH Postfach, 8040 Zürich Tel. 044 241 84 40, Fax 056 241 00 64 www.bonardi.ch Wer Lösungen sucht – und dazu gehören wir wohl alle –, braucht zuerst einmal eines: Fantasie. Manchmal reicht es einfach nicht, in den gängigen Bahnen zu denken oder sei­ nen Erfahrungsschatz zu durchforsten. Krea­ tive Arbeit erfordert Fantasie. Und auch das ist sehr präzises Handwerk. Zumindest im Fall des Bonardi Gipsergeschäfts. Die Er­ klärung dazu liefert Geschäftsführer Marco Bonardi gleich selbst: «Wir machen keine Speziallösungen, das Besondere ist immer die Idee.» Ein Beispiel? «Ein gelungenes Projekt betraf ein denkmalpflegerisch ge­ schütztes Haus an der Bahnhofstrasse in Zürich. Die alten Gipslättlidecken waren morsch und mussten neu gemacht werden, aber zu einem knappen Budget. Unsere Lösung: Wir installierten eine neue Gipsdecke mit Absatz zum Stuckprofile – und staunten selbst, was wir erreichten», erzählt Marco Bonardi. Ein gutes Gefühl, wenn ein an­ spruchsvoller Kundenwunsch zur Realität wird. Aufgrund solcher Erfahrungen hat er ein besonderes Anliegen an seine Branche: den Respekt für Handwerker, den sie auch verdienen. Natürlich leistet Marco Bonardi dazu seinen eigenen Beitrag. Er engagiert sich stark in der Lehrlingsausbildung, zum Beispiel als Stand­ leiter an der Berufsmesse. «Das Problem ist, dass immer weniger gemacht wird für die gute Ausbildung in der Branche. Der Aufwand ist vielen zu gross», sagt Marco Bonardi. Der Nachwuchs hat im Bonardi Gipsergeschäft aber noch einen ganz anderen Stellenwert. Drei Enkelkinder des Firmengründers Giuseppe Bonardi sind im Betrieb tätig. Insgesamt be­ schäftigt das Unternehmen 13 Mitarbeitende in den Bereichen Gipsen, Trockenbau, Stucka­ turen, Dekorationsputze, Akustikdecken, Öko­ putze und Brandschutz. Aber auch die Mitglied­ schaft im dimension3­Netzwerk sieht der Geschäftsführer als Beitrag zur Entwicklung der Branche. «Die Pflege dieses Netzwerks erachte ich als sehr wertvoll. Wichtig ist aber, dass es unverbindlich bleibt.» Auch im Umgang mit den Wünschen seiner Mitarbeitenden braucht Marco Bonardi immer wieder gute Einfälle. Das Hauptproblem ist, dass Gipser nicht das ganze Jahr über gleich stark ausgelastet sind. «Da kommen schon einmal Existenzängste auf.» Ängste, die er aber rasch aus dem Weg räumen kann. Pro Tag wird standardmässig 15 Minuten länger gearbeitet, um die Leerzeiten im Winter aus­ zugleichen. Eine weitere Herausforderung in der Branche betrifft ausländische General­ unternehmungen, die in der Schweiz Hand­ werksarbeiten extrem günstig anbieten kön­ nen. «Wenn ein Arbeiter für 16 Franken pro Stunde arbeitet, können wir Schweizer Unter­ nehmen einfach nicht mithalten. Und das ist nicht nur bei den Gipsern so», erklärt Marco Bonardi. Insgesamt blickt er der Zukunft aber sehr zuversichtlich entgegen, und dazu hat er auch allen Grund. «Ich würde sehr gern ein­ mal an einer Alphütte oder einem Panorama­ restaurant in den Bergen mitarbeiten, wo man das Material mit Helikoptern einfliegen muss. Oder auf der Yacht eines Milliardärs», lacht Marco Bonardi. Wie gesagt – an Fantasie fehlt es ihm nicht. Engagiert in der Lehrlingsausbildung Tel. 0442418440, Fax 0562410064

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