DIE EINZIGE KONSTANTE IST DIE VERÄNDERUNG.

Thomas Amman, Amman Gärten AG
Thomas Amman, Amman Gärten AG

Nie zuvor war das Tempo, in dem sich unsere Gesellschaft verändert, so hoch wie heute. Alles um uns herum ist im Wandel. Da ist es nicht er- staunlich, dass wir uns mehr denn je mit diesem Thema beschäftigen. Und genau darüber haben wir uns mit Thomas Ammann, Inhaber der Ammann Gärten AG, unterhalten. Denn wer genau hinschaut, erkennt: Wichtige Veränderungen haben seine Geschichte geprägt und spielen auch heute noch eine entscheidende Rolle in seinem Alltag.

Berufsweg
«Meine Karriere begann nicht etwa im Garten, sondern in der Finanzbranche. Ich machte ursprünglich eine Banklehre und war während sieben Jahren klassischer ‚Banker‘. Ich war nicht unglücklich, aber die Nähe zur Natur und die Abwechslung fehlten mir irgendwann sehr. So entschloss ich mit 23 Jahren, einen komplett neuen Berufsweg einzuschlagen. Natürlich kam das nicht aus heiterem Himmel. Die Ammann Gärten AG ist ein Familienbetrieb und wurde von meinem Grossvater gegründet. Ich wusste also, was auf mich zukommt, und dass mir die Materie gut gefällt. Dennoch war es ein grosser Schritt und Perspektivenwechsel. Bereut habe ich die Entscheidung nie.»

Klima
«Der Sommer 2019 brachte uns starke Hitzewellen. Wenn man sich in der Badi abkühlen kann, sind solche heis- sen Tage ja ganz schön. Aber für unsere Natur war die Hitze eine riesige Herausforderung. Was der Klimawandel aber tatsächlich bewirkt, erkennt man erst über längere Zeitperioden. Wir als Gärtner setzen uns tagtäglich mit diesem grossen, brisanten Thema auseinander und erkennen Veränderungen sehr direkt. Und es ist frappant, was sich nur schon in den letzten zehn bis zwanzig Jahren getan hat. Ein Beispiel: Früher waren die mediterranen Zitronenbäumchen an der Goldküste rar, weil es zu kalt war – heute müssen sie kaum noch eingewintert werden und gedeihen prima. Mich persönlich beschäftigt diese Entwicklung sehr. Und sie regt mich auch dazu an, mein Verhalten im Alltag zu überdenken und Massnahmen zu treffen, um unsere Ressourcen zu schonen.»

Pflanzenwelt
«Wenn wir einen Garten gestalten, ist der Fortschritt Tag für Tag sichtbar. Das befriedigt ungemein. Egal, ob es sich um eine Bepflanzung im kleinen Stil oder einen riesigen Natursteingarten handelt. Man sieht sofort Resultate. Spannend finde ich auch, dass unsere Gärten niemals «still stehen». Pflanzen wachsen und tragen im Frühling blüten, Steine verändern je nach Wetter ihre Farbe, Holz verwittert – das ist ein wahres Schauspiel! Und für mich ist jeweils ein kleines Highlight, wenn ich einen unserer Gärten nach einzwei Jahren wieder besuche und sehe, wie er sich entwickelt hat.»

Natur
«Der Stresspegel unserer Gesellschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten massiv angestiegen. Deshalb suchen wir vermehrt nach Rückzugszonen, in denen wir abschalten und uns erholen können. So ist die Investition in einen schönen Garten zur Investition in die eigene Gesundheit geworden. Wir wollen ‚zurück zur Natur‘, um jene Bedürfnisse zu stillen, die unser rasanter Lebensstil weckt.»

Nicht zuletzt dank unserem Erfahrungsschatz von über 75 Jahren garantieren wir unseren Kunden umfassende Lösungen rund um den Garten. Als ausgewiesene Fachexperten legen wir grossen Wert auf die persönliche und individuelle Beratung. Dadurch schaffen wir ein stabiles Fundament auf dem grüne Gartenträume in Erfüllung gehen können. Durch kompetente, engagierte Mitarbeiter in Kombination mit einem modernen Maschinenpark befriedigen wir sämtliche Kundenbedürfnisse. Von der gemeinsamen Planung von Gartenneugestaltungen über die Umsetzung, Gartenumänderungen bis hin zur Pflege und Unterhalt. Schaffen Sie sich Ihre eigene grüne Oase. Direkt vor Ihrem Haus.


Ammann Gärten AG
Hammerstrasse 65, 8032 Zürich, Tel. 043 443 40 40, www.amman-gaerten.ch

«Menschen faszinieren mich.»

George Tzionas, Bellini Personal AG 

George Tzionas, wie beschreiben Sie sich selbst in drei Worten?
Clever, schnell, glücklich.

Können Sie das kurz erläutern?
Ich bin sehr praktisch veranlagt, gehe Problemstellungen gezielt an und denke gerne über den Tellerrand hinaus. Das verbinde ich mit Cleverness. Schnell sein bedeutet für mich «wach» durchs Leben zu gehen und opportunitätsorientiert zu handeln. Und das Glücklichsein? Das erklärt sich wahrscheinlich von selbst (lacht).

Was meinen Sie, hat Ihre griechische Herkunft einen Einfluss auf Ihren Charakter?
Bestimmt. Griechen wissen, wie man lebt. Darauf legen sie viel mehr Wert, als auf eine Effizienzmaximierung um jeden Preis. Sie orientieren sich an Chancen und sind grundsätzlich optimistisch. Das sind alles Charakterzüge, die ich in mir selbst wiedererkenne und pflege.

In welchen Momenten können Sie am besten sich selbst sein?
Wenn ich umgeben bin von authentischen Leuten, die fortschrittlich denken. In solchen Momenten fühle ich mich ‚zuhause‘.

Wie viel Ihrer Persönlichkeit steckt in Ihrem Unternehmen?
Sehr viel, ganz besonders was unsere Kultur betrifft. Es ist mir extrem wichtig, viele emotionale Touchpoints und Rituale zu schaffen und im Unternehmen zu verankern. Nein, zu leben! Denn ich bin überzeugt, dass sie das Team zusammenhalten und stärken. Ausserdem sind sie wichtig, um Wertschätzung zu zeigen.

Können Sie ein Beispiel machen?
Wir veranstalten während des Jahres immer wieder Events, an denen wir bewusst Zeit miteinander verbringen ausserhalb des stressigen Tagesgeschäfts. Darüber hinaus haben wir spezielle Tage eingeführt wie zum Beispiel den «Happy Child Day». Wenn das Kind eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin Geburtstag feiert, hat er oder sie frei. Cool, oder? Aber auch der «Best Manners Award», den ich vor ein paar Jahren eingeführt habe, ist eine super Sache. Das ganze Team kann dabei persönliche Erfolgsgeschichten einreichen. Auch wenn es nur ganz kleine Dinge sind. Wichtig ist, dass man sich auf das Positive konzentriert und stolz ist. Jeden Monat wird dann ein Gewinner ausgewählt – und dessen Erfolg wiederum mit der ganzen Mannschaft geteilt.

Weshalb ist die Personalvermittlungsbranche die richtige für Sie?
Weil Menschen und Unternehmen mich faszinieren und immer wieder von Neuem mein Interesse wecken. Es begeistert mich, sie optimal zu vernetzen und so beiden Seiten vielfältige neue Chancen zu schenken. 

Zweifeln Sie manchmal auch?
Durchaus, immer wieder. Zweifel gehören dazu. Für mich sind sie aber kein Rückschlag. Vielmehr sind sie ein Grund, um mich noch tiefer mit einer Materie auseinanderzusetzen und so neue Bestätigung zu finden.

Rekrutierungsprozesse laufen heute vermehrt digital ab. Wie stehen Sie dieser Entwicklung gegenüber?
Sie ist eine riesige Herausforderung für uns alle. Das steht fest. Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir arbeiten, revolutioniert. Und sie hat auch dafür gesorgt, dass wir mittlerweile weit mehr sind als ein klassischer Personalvermittler. Heute sind wir absolute Spezialisten für innovative, individuell zugeschnittene und umfassende Personallösungen und verfügen dabei über eine riesige digitale Plattform, die uns wie auch unseren Kunden einen entscheidenden Mehrwert bietet. 

Dennoch ist Ihr Business nach wie vor ein «People Business».
Absolut. Wichtig ist, dass man das Digitale nicht vom Echten, Menschlichen trennt, sondern beides miteinander verknüpft. Dann nämlich eröffnet die Digitalisierung uns allen neue, spannende Chancen. Davon bin ich überzeugt. Auch in unserem Business finden sich durchaus Bereiche, die sich automatisieren und dadurch effizienter gestalten lassen. Es gibt beispielsweise Services, an denen sich unsere Kunden einfach selbst bedienen können und dabei keine Beratung benötigen. Auf der anderen Seite braucht es den Dialog mit dem Kunden – das direkte Gespräch, um individuelle Bedürfnisse und Ansprüche aufzudecken. Wir leben beides.

10 FRAGEN – 1 MINUTE

Was wollten Sie als Kind werden?

Ein grosser Fussballer! Und auch eine Karriere als Trainer hat mich schon früh gereizt.

Worüber lachen Sie am meisten?

Über doofe Alltags-Pannen.

Was können Sie so gar nicht?

Viel, viel mehr – als was ich kann.

Was machen Sie, wenn Sie heute den Euromillions-Jackpot knacken?

Drei Purzelbäume hintereinander. 🙂

Der schönste Ort auf dieser Welt?

Kein spezieller – ich liebe einfach vertraute Umgebungen.

Was liegt auf Ihrem Nachttisch?

Mehrere Bücher.

Welche Disney-Figur wären Sie gerne?

Am liebsten Walt Disney selber.

Ihre Lieblings-Serie?

Serien sind nicht so Meins. Ich schaue aber oft Dokumentationen.

Wer beeindruckt Sie am meisten?

Grundsätzlich alle vorwärtsorientierten und inspirierenden Persönlichkeiten. Grossen Respekt habe ich zum Beispiel vor Uli Hoeness‘ Lebenswerk «FC Bayern».

Griechischer Salat oder Wurst-Käse-Salat?

Schwierige Entscheidung. Im Sommer bevorzuge ich auf jeden Fall den griechischen Salat.

Seit Ende der Neunzigerjahre arbeitet Bellini erfolgreich im Auftrag führender Unternehmen als Spezialist für Personalmanagement in den Sektoren Bau, Industrie und Technik. Wir verstehen uns als professionelle Dienstleister, die Stillstand verhindern, indem wir qualifizierte Arbeitskräfte gezielt für die von unseren Auftraggebern gewünschte Dauer einsetzen. In der Deutschschweiz behaupten wir die Marktführung. Dank unserer zehn Agenturen in verschiedenen Regionen sind wir nahe bei unseren Kunden und beraten sie immer persönlich. Im Mittelpunkt stehen bei Bellini immer Menschen und ihre Bedürfnisse – bei unseren Kunden und bei unseren Mitarbeitenden.


Bellini Personal AG
Stauffacherstr. 35, 8004 Zürich, Tel. 058 059 59 59, www.bellini.ch

«Ästhetik hat ganz viele Ge­sich­ter.»

Matthias Gebert, Intrada GmbH

Objekteinrichtungen, Vorhangsysteme und Beleuchtung für öffentliche Gebäude, Büros, Gesundheits- und Bildungsinstitutionen, Restaurants und Privathäuser – dafür steht Intrada. Mit Know-how, Sinn für Ästhetik und viel Begeisterung entwickelt das Unternehmen bedürfnisgerechte Lösungen mit hohem Anspruch an Design und Nutzen. Der «Kopf» dahinter: Matthias Gebert. Ein kurzer Einblick in seine Haltung als Person und Unternehmer.

Ästhetik
«Gutes Design, wunderbare Stoffe, stilvoll eingesetztes Licht: Ästhetik ist, was die Sinne bewegt. Und das kann ganz viele Facetten oder Gesichter haben. Für mich ist ein Raum ästhetisch, wenn er ein Gefühl transportiert und eine eigene, spezielle Note hat. Und ich habe den Anspruch, mit den Objekteinrichtungen, die wir für unsere Kunden realisieren, genau das zu tun. Schliesslich fühlt man sich in schönen Räumen einfach wohler, ist kreativer und entspannter.»

Nutzen
«Manchmal beginnt die Planung unserer Projekte auf einer weissen Leinwand. Bei einem Neubau zum Beispiel, wenn wir unser Know-how und unsere Ideen von Beginn an in den kreativen Prozess einbringen können. In anderen Fällen gilt es, einzelne Elemente – Möbel, Vorhänge, Leuchten – harmonisch und gezielt in ein bestehendes Setting einzubetten. Beides ist äusserst spannend, verlangt aber nach unterschiedlichen Kompetenzen und Lösungswegen. Der Fokus ist dabei immer derselbe. Es geht um den zukünftigen Nutzer und seine Bedürfnisse. Ob mit einer Büro-Beschattung, die exakt das richtige Mass an Transparenz bietet, oder durch ein individuell konfektioniertes Möbelstück für eine Pflegeinstitution: Ich bin überzeugt, dass gutes Zuhören, echtes Verständnis und viel Flexibilität die zentralen Pfeiler sind, um mit unseren Projekten nachhaltigen Nutzen zu generieren.»

Zuverlässigkeit
«Zwei Adjektive, die mich gut beschreiben? Zuverlässig und perfektionistisch. Klar, Perfektionismus mag auch negative Seiten haben. Aber grundsätzlich ist es doch das A und O, dass sich Kunden zu 100 Prozent auf uns verlassen können. Egal, ob es um die Planung eines komplexen Projekts geht, um unsere Pünktlichkeit bei Besprechungsterminen oder um eine qualitativ einwandfreie Montage. Und dasselbe gilt auch im privaten Alltag. Zuverlässigkeit ist für mich eben eine Selbstverständlichkeit und keine Tugend. Und gerade in der heutigen Zeit, in der es viele Leute vorziehen, sich immer alle Optionen offen zu halten, wird Zuverlässigkeit besonders geschätzt. Das ist zumindest meine Erfahrung aus gut 50 Lebensjahren…»

Begeisterung
«Schon als kleiner Bub war es für mich das Grösste, mit meinem Vater auf die Baustelle zu gehen. Später machte ich eine handwerkliche Ausbildung und bin so quasi seit je her mit der Architektur- und Baubranche verbunden. Das ‚Anpacken‘ und ,Kreieren‘ hat mich schon immer begeistert. Und genauso macht es mir heute Spass, Objekte und Räume von Anfang an mitzugestalten und mitzuprägen. Vom ersten Kundengespräch bis zur letzten Schliff vor Ort, inklusive Reinigung der Einsatzräume und Entsorgung von altem Mobiliar. All das gehört dazu. Und perfekt ist es für mich, wenn ich am Schluss aus Überzeugung sagen kann: Es hat sich gelohnt!»

Ob Open Space Office, klassische Empfangszone, Meetingraum oder Hotel-Lounge: Die passende, stilvolle Einrichtung macht schöne Räume zur wirkungsvollen Kulisse für ihre Nutzer. Intrada GmbH unterstützt Sie bei Ihrem Einrichtungskonzept mit innovativen, zeitlosen Lösungen rund um Beleuchtung, Beschattung und Möbel, von der Beratung und Planung bis zur Lieferung und Montage.


Intrada GmbH
Rychenbergstrasse 55b, 8400 Winterthur, Tel. 052 620 27 77, www.intrada.ch

Auf Kurs. Mit Herzblut und Schweiss.

Michael Lerch, Lerch AG

Ein Langstrecken-Velorennen über 390 Kilometer und ein Kompetenzzentrum für innovative Blechbearbeitung: Da gibt es so manche Parallelen. Glauben Sie nicht? Michael Lerch, Geschäftsleiter der Lerch AG, weiss es besser.

390 Kilometer, 14 Stunden: Wer die Tortour meistert, eines der bekanntesten Langstrecken-Velorennen der Schweiz, braucht Biss. Michael Lerch ist einer der Fahrer, der am Event dabei war. Anstrengend sei es schon gewesen. Aber auch ein einmaliges Erlebnis.

Herr Lerch, Sie müssen ja topfit sein!
Kommt darauf an, mit wem Sie mich vergleichen (lacht). Nein im Ernst, ich bin auf jeden Fall gut «zwäg» im Moment. Ich habe natürlich auch bewusst für die Tortour trainiert und mich nach und nach an die Distanz herangetastet. Sowas braucht Zeit. Und einen gezielten Aufbau. Sonst wird’s tatsächlich zur Tortour…

Was muss man für ein «Typ» sein, um so etwas auf sich zu nehmen?
Sicher braucht man einen gewissen Biss. Man muss sich ein Ziel setzen, und es dann konsequent verfolgen. Auch wenn es mal Rückschläge gibt. Aber noch viel wichtiger ist, dass man Spass bei der Sache hat. Für mich ist der Sport eine echte Passion und ein super Ausgleich zum Geschäftsalltag.

Wenn Michael Lerch so erzählt, ist man sich manchmal gar nicht sicher, ob er nun von seinem sportlichen Hobby oder vom Alltag als Unternehmer spricht. Schliesslich sind auch da Zielstrebigkeit, Ausdauer und viel Willenskraft gefragt. Sich ausgiebig ausruhen, unentschlossen sein, zögern, abwarten – das liegt nicht drin, wenn man vorwärts kommen und Erfolg haben will. Denn die Konkurrenz schläft nicht und zieht schneller vorbei, als man denkt.

Wie weiss man als Sportler, wie man die eigenen Kräfte optimal einteilt?
Das ist reine Routine. Man muss seinen Körper genau kennen. Und natürlich muss man wissen, was einen erwartet. Darum ist es wichtig, sich vor einem Rennen mit der Strecke vertraut zu machen. Auch wenn es nur auf dem Papier ist, anhand des Streckenplans und -profils. Es gibt immer unvorhersehbare Faktoren, aber mit der richtigen Vorbereitung und gutem Gespür für sich selbst, lassen sich diese meistern.

Genauso vorausschauend und überlegt wie bei einem Velorennen agiert Michael Lerch als Unternehmer. Denn das Geschäftsumfeld verändert sich rasant. Neue Technologien, modernste Maschinen, innovative Bearbeitungsmöglichkeiten – wer heute nicht an morgen denkt, hat die Zukunft quasi schon verpasst. In welche Richtung sich die Branche entwickelt, weiss niemand. Man kann jedoch Prognosen anstellen, die als Basis dienen für heutige Entscheidungen. Michael Lerch setzt sich aktuell intensiv mit dem Kauf eines neuen Flachbett-Lasers auseinander, der ganz neue Möglichkeiten in der Metallbearbeitung eröffnet. Jetzt wird eingehend analysiert und evaluiert, welche Maschine sich optimal eignet und wann der beste Zeitpunkt für die Investition gekommen ist. Generell habe sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass eine Neuanschaffung alle fünf bis zehn Jahre richtig und wichtig sei. Zugleich muss aber auch in die Weiterentwicklung der Prozesse investiert werden – und zwar laufend. Dabei spielen die Digitalisierung und Automatisierung eine zentrale Rolle. Sie sind der Schlüssel, um die Effizienz und damit auch die Kosten der einzelnen Arbeitsschritte nachhaltig zu optimieren.

Erfahrung, Tradition, Innovation, Flexibilität: Dafür stehen wir seit über 100 Jahren. Unser modernes Kompetenzzentrum für Laserschneiden und Metallbearbeitung wird in der vierten Generation geführt. Ob Einzelanfertigung oder Serienproduktion, wir unterstützen Sie von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Lieferung. Dabei stehen wir Ihnen in jeder Phase sowohl als kompetenter Produktionspartner als auch als zuverlässiger Dienstleister zur Seite. So realisieren wir überzeugende Projekte in den Bereichen CO2-Laserschneiden, Rohrlaserschneiden, Metallbearbeitung, Baufertigteile und Beschriftungen.


Lerch AG
Mettlenbachstrasse 1, 8617 Mönchaltorf, Tel. 043 277 70 80, www.lerchag.ch

Herr Lerch, was war rückblickend Ihr persönliches Tortour-Highlight?
Auf der gesamten Strecke von Schaffhausen via Bodensee, Rheintal, Walensee und Zürichsee wieder zurück nach Schaffhausen fuhr ich an mindestens dreissig unserer Kunden vorbei. Es war eindrücklich zu sehen, an wie vielen Orten in der Schweiz wir vertreten sind und wie vielfältig unsere Kunden sind. Das hat mich stolz gemacht.

Das Gesicht hinter der Kamera.

Marco Blessano, Marco Blessano Fotografie

Seit gut zwanzig Jahren ist Marco Blessano als selbständiger Fotograf tätig. Er habe sein Hobby zum Beruf gemacht, sagt er überzeugt. Und er sei nach wie vor mit Freude am Werk. Was ihn an seinem täglichen Schaffen seit je her fasziniert und inspiriert, erzählt er im Gespräch.

«Ich habe doch gar nichts zu erzählen», sind die ersten Worte von Marco Blessano an diesem Morgen. Er wirkt etwas angespannt und müde. Die letzten Tage seien anstrengend gewesen, meint er. Aber sobald wir auf sein Handwerk, das Fotografieren, zu sprechen kommen, ist Marco Blessano wie ausgewechselt. Auf einmal sprüht er geradezu vor Freude. Und wir unterhalten uns fast zwei Stunden lang über interessante Begegnungen, grosse Aufträge, spannende Persönlichkeiten und den Mut, konsequent seinen eigenen Weg zu gehen. Einige seiner Aussagen bleiben mir dabei besonders im Gedächtnis.

«Wissen Sie, was mich seit je her begeistert? Der Moment, in dem jemand vor meine Kamera tritt und ich ihn in kürzester Zeit dazu bringen muss, sich zu öffnen. Mir, und damit auch der Kamera. Ohne, dass wir uns kennen. In vielen Fällen hilft es, wenn ich zu Beginn etwas von mir preisgebe. Wenn ich etwas Persönliches erzähle, mir vielleicht auch eine Scherz erlaube und so das Eis breche. Damit verringere ich die Distanz zwischen uns und wecke Vertrauen. Mein Ziel ist es, dass ich zumindest ein kleines Stück von alldem erfahre, was sich ‚hinter der Fassade‘ abspielt. Denn nur ein guter, echter Ausdruck weckt beim Betrachter Emotionen. Und diese Emotionen machen ein schönes Bild zu einem Bild, das in Erinnerung bleibt.»

Was Marco Blessano aus professioneller Sicht beschreibt, kennen wir wohl alle aus eigener Erfahrung. Meist sind es doch die spontanen, authentischen Schnappschüsse aus den letzten Ferien, die uns im Nachhinein am meisten Freude bereiten. Nicht weil sie perfekt sind oder weil wir darauf besonders gut aussehen. Nein – weil sie einen Moment einfangen, in dem wir uns glücklich gefühlt haben. Das strahlen wir aus. Und durchleben diese Emotionen immer wieder von Neuem beim Betrachten des Fotos.

«Ich hatte schon unzählige Menschen vor der Linse und habe schon hunderte, wenn nicht tausende von Gebäuden und Objekten fotografiert. Da frage ich mich manchmal, was für mich persönlich einen besonders erfolgreichen Auftrag ausmacht. Das Honorar? Die schöne Location? Ein professionelles Model? Nein, was mich bewegt, sind immer die Geschichten hinter einem Bild. Und diese können ganz unterschiedlich in Erscheinung treten. In einem historischen Gebäude, das von der Zeit gezeichnet ist. In einem extravaganten Bau, mit dem der Architekt eine bedeutungsvolle, tiefgründige Aussage macht. In einem weltbekannten, millionenschweren Werk eines ganz grossen Künstlers, das ich im Auftrag eines Museums fotografieren muss. Oder in einer Person, die an ihren Träumen arbeitet. Am allerschönsten ist es, dass mich all diese Geschichten auch nach all den Jahren immer wieder überraschen.»

Welchen Titel seine eigene Geschichte tragen würde, möchte ich von Marco Blessano wissen. «Die lebenslange Suche nach Ästhetik», so sein Vorschlag. Klingt schön, wie ich finde. Fest steht: Auf dieser Suche wird er sich auch in Zukunft immer treu bleiben. Denn seine echte, authentische Art macht nicht nur Person Marco Blessano aus. Sondern auch seine Bilder.

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Seit bald zwanzig Jahren bin ich als selbständiger Fotograf tätig. Fotografieren – Gestalten mit Licht und Linse, Momente für die Ewigkeit – eine Faszination, die mich jedes Mal aufs Neue packt, wenn ich mit meiner Kamera auf einem Set erscheine oder in meinem Fotostudio im Einsatz bin. Ich habe mich spezialisiert auf die Architektur-, Industrie- und Peoplefotografie und habe den Anspruch, meine Motive stets im besten Licht erscheinen zu lassen. Ein sensibles Gespür für Menschen und ein gutes Auge für das Einzigartige bilden die Basis für Ergebnisse, die begeistern. Heute zählen diverse namhafte Unternehmen aus der Finanzbranche sowie renommierte Architekten zu meinem Kundenportfolio.


Marco Blessano Fotografie
Seestrasse 110, 8610 Uster, Tel. 044 942 22 72, www.blessano.ch

Vom schönsten Beruf der Welt.

Karl Zwicki, Merk Raumgestaltung

Merk Raumgestaltung entwickelt seit über 60 Jahren einzigartige Raumideen, und das äusserst erfolgreich. Dahinter stehen ein starkes Team und ein Inhaber mit Visionen, Leidenschaft und einer grossen Portion Optimismus.

Karl Zwicki, viel «Handwerker» steckt in Ihnen?
Eine ganze Menge! Ich bin gelernter Schreiner und finde diesen Beruf nach wie vor den schönsten der Welt. Und das ist schliesslich nicht selbstverständlich. Ganz besonders reizt mich die riesige Vielfalt an Möglichkeiten, die sich uns heute bietet. Das Zusammenspiel von Kreativität, «rohem» Handwerk und moderner Automatisierungstechnik ist einmalig. Und der Duft von Holz ist doch immer wieder von Neuem eine Wohltat.

Wollten Sie schon als Kind Schreiner werden?
Überhaupt nicht. Ich bin in einer Metzgerfamilie aufgewachsen und hatte gar keinen Bezug zum Schreinerhandwerk. Mit Holz zu experimentieren machte mir aber schon immer Spass. Und als ich dann in der Oberstufe einen Schreiner als Werklehrer hatte, erwachte meine Begeisterung für diesen Beruf.

Der Beruf hat sich seit jener Zeit aber grundlegend verändert.
Absolut. Die Digitalisierung macht auch vor unserer Branche nicht halt. Wir haben uns vom reinen Handwerksbetrieb zum ganzheitlichen Dienstleistungsbetrieb entwickelt, der individuelle Innenausbaulösungen und Einzelstücke in hervorragender Qualität bietet. Heute arbeiten bei uns gleich viele Mitarbeitende in der Werkstatt wie in der Konzeption, Planung und Administration. Denn in der Produktion nehmen uns moderne Maschinen zwar einzelne Arbeitsschritte ab – dies verlangt jedoch im Vorfeld nach einer umfassenden Planung und spezialisiertem Fachwissen. Ich finde diese Entwicklung enorm spannend. Und ich bin überzeugt, dass die Digitalisierung uns allen viel mehr Chancen bietet, als Gefahren.

Würden Sie sich generell als Optimist bezeichnen?
Ja, durchaus. Ich glaube, als Unternehmer braucht man eine grosse Portion Optimismus. Man muss an den eigenen Weg glauben und Visionen konsequent verfolgen, um weiterzukommen.

Was sind denn Ihre Visionen?
Gesellschaft, Wirtschaft, Technik – alles um uns herum verändert sich laufend. Nur wenn man diesen Weg von Anfang an mitgeht, kritische Fragen stellt und sich diversifiziert, kann man als Firma Schritt halten. Dabei reicht es nicht, alle paar Jahre eine neue, innovative Maschinen zu kaufen. Man muss den Prozess auch in der Unternehmenskultur aktiv mitführen und täglich daran arbeiten. Und genau das ist meine Vision für unsere Firma.

Erzählen Sie uns von Ihrer Traumküche!
Sie hat eine grosszügige Insel mit ganz viel Arbeitsfläche, Teppanyaki- und Wok-Kochfeld. Natürlich dürften auch Combi-Steamer, Backofen, Vakuumier- und Wärmeschublade nicht fehlen. Im Weinkühlschrank wären jederzeit ein paar gute Flaschen trinkbereit. Beim Stil der Küche kann ich mich nicht so einfach festlegen. Der hängt immer vom Stil des Hauses ab. Schliesslich muss sich die Küche harmonisch in die Innenarchitektur einfügen. Viel entscheidender ist das wohnliche Ambiente, das zum gemeinsamen Kochen, Philosophieren und Geniessen einlädt und diesen Ort zum Herzstück eines Zuhauses macht. In einer Küche, die so viele Möglichkeiten bietet, würde ich alles Mögliche ausprobieren!

Ihre Biografie: Welchen Titel würde sie tragen?
Glück und glücklich. Ich hatte Glück im Leben – und ich schätze mich extrem glücklich, dass ich alles habe, was mir wichtig ist.

Die Schreinerei mit über 60-jähriger Geschichte ent- wickelt einzigartige Raumideen zu perfekt geschreinerten Lösungen für anspruchs- volle Kunden. Von der Küche über das Bad bis zum kompletten Innenausbau vereint das Team unterschiedlichste Materialien zum individuellen Gesamtkunstwerk. Auf Wunsch übernimmt das Unternehmen auch die Gesamtplanung und Bauleitung individueller Projekte.


Merk Raumgestaltung
Aathalstrasse 28, 8610 Uster, Tel. 044 941 26 62, www.merkraumgestaltung.ch

Ein Mann der ersten Stunde.

Philipp Mösli
Philipp Mösli, SFERS AG

Ein Haus, das mitdenkt. Vom Licht über das Audiosystem bis zur Schliessanlage. Was visionär klingt, ist längst Realität. Und diese wird im Showroom von SFERS in Dietikon erlebbar. Kommen Sie ruhig mit und sehen Sie selbst.

Vom «busy» Industriequartier ins «cosy» Wohnzimmer in nur 1 Sekunde. Wenn man in Dietikon durch die Tür des Showrooms von SFERS tritt, hat man das Gefühl, als wäre man in einer anderen Welt gelandet. Es duftet nach Kaffee. Musik erfüllt den Raum. Und das Ambiente ist so stilvoll und relaxt, dass man es sich am liebsten gleich auf dem Sofa bequem machen möchte. Doch dafür bleibt heute keine Zeit. Philipp Mösli erwartet mich nämlich bereits. Herzlich begrüsst mich der Firmengründer und bietet mir einen Espresso an. Hier im Showroom können Privat- und Businesskunden die vielfältigen Lösungen und Möglichkeiten, die SFERS in den Bereichen Smarthome, Audio, Video und Home Cinema anbietet, hautnah erleben und sich kompetent beraten lassen.

Ich bin neugierig – und das sieht man mir wohl an. Darum erhalte ich erstmal eine Führung durch den Showroom. Und dieser ist noch weitaus grösser, als ich auf den ersten Blick vermutet hatte. Erster Stopp: ein Wohnzimmer mit TV, der über einen beiseitigen Screen verfügt, und sich elegant im Sideboard versenken lässt. Als nächstes geht’s in den Audio-Raum mit dutzenden von Lautsprechern in allen Grössen und Ausführungen. Der Klang, den die High-End-Speaker erzeugen, ist absolut faszinierend. Fast, wie das Home Cinema mit xx grosser Leinwand und einem Surround-Sound, der schon nach den ersten Filmszenen für Gänsehaut sorgt. Zurück and der Kaffee-Bar erfahre ich, dass SFERS schon in den Neunzigern die ersten Heimkinos realisierte und damit zu den Pionieren gehörte in diesem Bereich. Doch wie hat alles angefangen? Das will ich jetzt natürlich aus erster Hand erfahren.

Herr Mösli, wann begann die Erfolgsgeschichte von SFERS?
Im Jahr 1987. Damals habe ich die Firma unter dem Namen design und ton ins Leben gerufen. Sie können sich vorstellen, wie anders zu jener Zeit alles war. DVDs? Gab es nicht. Smarthome-Technologien waren noch eine reine Zukunftsvision. Mein Ziel war es, die besten Audio- und Video-Anlagen zu entwickeln und zu verkaufen.

Weshalb faszinierte Sie das Thema?
Ich baute schon mit 13 Jahren die ersten Lautsprecher. Das war einfach mein Ding, meine Passion – von Klein auf. Und es störte mich, dass es nur total hässliche Lautsprecher gab. Denn deshalb wurden sie immer in der hintersten Ecke des Raumes versteckt und konnten so ihr Klangpotenzial gar nicht ausschöpfen. Das spornte mich an, bessere Lösungen und Produkte anzubieten. Mit diesem Anspruch gründete ich 1987 das Unternehmen. Seitdem ist natürlich extrem viel passiert. Wir sind mit der Zeit gegangen, haben uns weiterentwickelt und neue Geschäftsfelder erschlossen. Heute bieten wir umfassende Lösungen und Services rund um die gesamte Haussteuerung. Dazu gehören natürlich nach wie vor auch Audio- und Videoanlagen.

Haben sich die Bedürfnisse der Kunden genauso verändert?
Nein, ich bin der Meinung, dass diese sehr ähnlich sind, wie damals. Unser Nutzungsverhalten hingegen hat sich grundlegend verändert. Insbesondere Smartphones, Tablets und Co. haben die Art und Weise, wie wir Alltägliches erledigen, organisieren und steuern revolutioniert. Was die Bedürfnisse betrifft, streben wir – vereinfacht gesagt – nach wie vor nach weniger Komplexität und mehr Komfort. Wahrscheinlich sogar mehr denn je, weil die Möglichkeiten, welche die moderne Technik uns bietet, gigantisch geworden sind. Und dieses «einfacher machen» ist unsere Aufgabe. Ganz egal, ob es dabei um Mediatechnik für den Konferenzraum eines Grossunternehmens oder die clevere Haussteuerung für einen Privatkunden geht. Bei jedem einzelnen Projekt geht es darum, eine Lösung zu finden, die dem Kunden den Alltag angenehmer macht und erleichtert. Eine Lösung, die nicht nur in diesem Moment Sinn macht, sondern auch im Hinblick auf die kommenden fünf bis zehn Jahre. Darum verkaufen wir nicht einfach gute Produkte, sondern bieten unseren Kunden umfassende, persönliche Beratung für seine individuelle Situation und sein «Setting».

Wie viel von Ihnen selbst steckt in Ihrer Firma?
Extrem viel! Ich bin ein Kreativkopf, der immer für neue Ideen zu haben ist, sowie ein absoluter Geniesser. Und bei unserem Business geht es schliesslich immer auch um den Genuss.

Dem kann ich nach meinem Besuch im Showroom absolut zustimmen. Noch so gerne wäre ich für ein paar Stunden im Home-Cinema-Sessel sitzen geblieben – natürlich mit Popcorn.

Alles begann mit einer Vision: Dem Gedanken, unsere Leidenschaft für die weltbesten Audio- und Video-Anlagen mit anderen Interessierten zu teilen. Daraus entstand 1987 die Vorgängerin von SFERS. Die Welt drehte sich weiter, wir entwickelten uns mit: Bestehende Systeme sollten zu cleveren Gesamtlösungen verschmelzen – und kinderleicht zu bedienen sein.  Auf dieser Basis konnten wir wachsen und unsere Geschäftsfelder erweitern. Heute machen wir Häuser zu «Smarthomes» und verbinden alle Anlagen der Haustechnik zum einfach bedienbaren Gesamtsystem. Darüber hinaus realisieren wir High-End Audio- und Video-Lösungen und begleiten unsere Privat- und Firmenkunden von der Planung über die Installation bis zum Unterhalt.


SFERS AG
Riedstrasse 12, 8953 Dietikon, Tel. 044 740 60 70, www.sfers.ch

Mut statt Einheitsbrei.

Sandro Walder, STUIQ AG

Anfang 2020 kam der «Big Bang»: Aus der Werbeagentur walder,werber wurde STUIQ. Im Interview beschreibt CEO Sandro Walder die Hintergründe des Rebrandings und erklärt, was es heute braucht, um in der Werbebranche nachhaltig erfolgreich zu sein.

Seit Anfang 2020 heisst walder,werber STUIQ – ein bedeutender Schritt nach insgesamt 50 Jahren!
Das stimmt. Aber die Zeit war reif dafür. walder,werber wurde 1970 gegründet und etablierte sich erfolgreich als klassische Werbeagentur. In den vergangenen Jahren haben wir aber immer mehr komplexe Branding- und Digital-Projekte realisiert und vor diesem Hintergrund auch unsere Digital-Unit sukzessive ausgebaut. Heute bringen wir als rund 25-köpfiges Team von Spezialisten die Kommunikationsdisziplinen Branding, Campaigning und Digital zusammen. Das Rebranding war die logische Konsequenz daraus. Hinzu kommt, dass ich den Fokus auf meine Person nicht mehr als zeitgemäss empfand. Er entsprach im Alltag einfach nicht der Realität. Denn STUIQ ist vor allem eins: ein unglaublich starkes Team!

Was steckt eigentlich hinter dem Namen STUIQ?
STUIQ bedeutet STUIQ, ganz einfach. Aber klar liessen wir uns von verschiedenen Seiten inspirieren. Eine Mischung aus Studio, Unique und Boutique. Genau so sehen wir uns und auch die Stärke unserer Kreativagentur.

Was braucht es heutzutage, um in dieser Branche erfolgreich zu sein?
Entschlossenheit und Mut. Für Marken mit Ecken und Kanten. Für Kampagnen, die auffallen und vielleicht nicht immer jedem gefallen. Viel wichtiger ist es, dass Marken für authentische Geschichten stehen und eine Positionierung haben, die relevant, glaubwürdig und differenzierend ist. Heute heisst es ausprobieren, verwerfen, nachjustieren und Impact schaffen. Jeder redet von Innovation, aber nur wenige lassen sie wirklich zu. Was zwangsläufig daraus entsteht, ist ein Einheitsbrei. Und genau hier setzen wir an mit unserer Haltung «Why normal?». Wir wollen anders sein und für unsere Kunden immer einen Schritt weiter gehen.

Die Digitalisierung hat unser Medien- und Konsumverhalten grundlegend verändert. Inwiefern wirkt sich diese Entwicklung auf die Werbebranche aus?
Konsumenten sind aufgeklärter, weil sie sich überall und immer informieren können und viel mehr hinterfragen. Diese Entwicklung finde ich super spannend. Sie schafft aber gerade in unserer Branche grosse Herausforderungen. Mehr denn je müssen wir die Kundenbedürfnisse mit einer klaren und integrierten Markenführung genau treffen. Hinzu kommt, dass moderne Technologien bestehende Geschäftsmodelle beeinflussen und sogar revolutionieren. Was beim Alten bleibt: Als Agentur brauchen wir Ideen, die überzeugen und begeistern.

STUIQ hat zwei Standorte: Im Zürcher Seefeld und in Uster. Wie läuft die Zusammenarbeit im Team ab?
Wir arbeiten heute ganz bewusst in Projektteams, in unterschiedlichsten Konstellationen. So bringen wir stets unterschiedliche Perspektiven, Ideen und Ansätze zusammen, die sich gegenseitig befruchten. Die Mitarbeitenden und einzelnen Projektteams können jeden Tag frei wählen, wo sie arbeiten wollen. So schaffen wir Freiheiten und ein Umfeld, das uns inspiriert und beflügelt. An beiden Standorten haben wir viele verschiedene, thematisch bespielte Projekträume geschaffen. Sie lassen Co-Creation mit Kunden vor Ort zu – und sie fördern die neue STUIQ-Arbeitsweise perfekt.

Normal geht nur bis zum Limit. Aber nie darüber hinaus. STUIQ geht weiter. Weil STUIQ mehr für dich will. Du musst auffallen, damit du gesehen wirst. Du musst klar sein, damit du verstanden wirst. Du musst begeistern, damit du geliebt wirst. STUIQ ist deine Kreativagentur, die alles tut, damit du nicht normal bleibst.


STUIQ AG
Dufourstrasse 97, Zürich, Tel. 044 905 77 10, www.stuiq.ch


Bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Andreas Knecht, Züri Elektro AG

2014 gründete Andreas Knecht die Züri Elektro AG. Bis heute ist daraus eine aufstrebende Unternehmensgruppe mit über 60 Mitarbeitenden entstanden. Das Erfolgsrezept? Andreas Knecht verrät die wichtigsten «Zutaten».

Mut
«Was einen erfolgreichen Unternehmer ausmacht? Der Mut und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Und das allumfassend, sämtlichen Anspruchsgruppen gegenüber. Dabei ist weitsichtiges Handeln essenziell, um Kunden, dem eigenen Team aber auch privaten Verpflichtungen gerecht zu werden. Übrigens gefällt mir der englische Wort «Entrepreneur» viel besser als «Unternehmer». Darin steckt viel mehr Innovationshunger und Eigeninitiative.»

Wille
«Wer ein Unternehmen aufbauen will, braucht vor allem eines: den Willen, mehr zu leisten. Viel mehr. Man muss weit über seine eigenen Grenzen hinausgehen. Und speziell am Anfang ist man gezwungen, sich auch mit Themen auseinandersetzen, die womöglich absolutes Neuland sind. Finanzierung, Buchhaltung, Steuerplanung, IT: All diese Fragestellungen können einen ganz schön überfordern, wenn man damit noch nichts am Hut hat. Aber da muss man durch, und sich dabei unbedingt auch von externen Experten beraten lassen.»

Motivation
«Meine grösste Motivation sind unsere Mitarbeitenden! Ohne ihr riesiges Engagement würden wir heute niemals dort stehen, wo wir sind. Und zu wissen, dass wir mit unserem Unternehmen dafür sorgen, dass insgesamt fast 200 Personen – also unsere gut 60 Mitarbeitenden und deren Familien – ein gutes Leben führen können, ist für mich die schönste Bestätigung. Es ist mir auch wichtig, regelmässig die Partner und Kinder unserer Mitarbeitenden einzubeziehen. Darum veranstalten wir beispielsweise regelämässige Familien-Events mit Kind und Kegel. Das ist immer wieder ein Highlight und wird von allen sehr geschätzt.»

Kopfarbeit
«Mein Lieblingsmoment: Wenn ich morgens aufwache und den Tag noch komplett vor mir habe. Als erstes werfe ich dann immer einen Blick in meinen Kalender und bereite mich mental darauf vor, was mich alles erwartet. Diese Kopfarbeit ist für mich total wertvoll. Wenn ich anschliessend im Büro ankomme, kann ich so direkt loslegen. Und ich finde es grossartig, dass kein Tag gleich ist, wie der andere. Ganz ehrlich, ich habe gelernt, dass jeder Termin seine guten, wertvollen Seiten hat. Abends, wenn ich im Auto sitze, nutze ich den Heimweg dafür, das Erlebte nochmals Revue passieren zu lassen und die wichtigsten Entscheidungen zu reflektieren. Bis ich daheim bin, habe ich den Tag abgeschlossen und kann mich ganz meiner Familie widmen. Dieses ‚Abschalten‘ ist essenziell, um langfristig hohe Leistungen zu erzielen und gesund zu bleiben – und am nächsten Tag die neuen Aufgaben wieder motiviert anzupacken!

Qualität, grosses Know-how und viel Gespür für gute und ehrliche Handwerksarbeit – diese Dinge verbindet die Züri Elektro AG zu vernetzten, innovativen und fachübergreifenden Lösungen. Ob Showroom, Privathaus oder Hightechlabor, ob umfassende Neuinstallation oder Umstrukturierung der Elektroinstallationen: Das junge Unternehmen verwirktlicht komplexe Aufgabenstellungen nach Mass.


Züri Elektro AG
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